Im Anschluss an die Session des St. Galler Kantonsrats trafen sich die Freisinnigen aus dem Werdenberg zum traditionellen Sessionshöck im Bistro Papierhof in Buchs. Präsident Matthias Vetsch begrüsste die Anwesenden und moderierte den Abend.
Bistro Papierhof
Gastgeber Ruedi Saluz informierte über die vielfältigen Aufgaben des Diakonievereins Werdenberg. Der Papierhof ist ein Ort der Begegnung und Unterstützung für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Der Verein engagiert sich unter anderem in der Lebensmittelabgabe, der Trauerbegleitung und anderen sozialen Hilfeleistungen. Die Gäste erhielten einen eindrücklichen Einblick in dieses wichtige regionale Engagement.
PFAS
Kantonsrat Andreas Bernold berichtete über die PFAS-Belastungen, welche für betroffene Landwirtschaftsbetriebe eine existenzielle Herausforderung darstellen. Der Kanton St. Gallen erhöhte den Sonderkredit für die Jahre 2025 bis 2028 von fünf auf zehn Millionen Franken. Die Unterstützung pro Betrieb soll nach betriebswirtschaftlichen Kriterien festgelegt werden. Bernold betonte, dass die PFAS-Problematik die Politik noch länger beschäftigen werde.
Sprachförderung
Christian Lippuner sprach über die frühe Sprachförderung. Die FDP anerkennt den Handlungsbedarf, lehnt jedoch eine flächendeckende Erfassung sämtlicher Kinder als unverhältnismässig ab. Stattdessen sollen die Eltern frühzeitig auf ihre Verantwortung hingewiesen und bewährte Angebote auf Gemeindeebene gefördert werden.
Weitere Themen waren die Weiterführung der bisherigen Säule-3a-Praxis für Grenzgängerinnen und Grenzgänger nach Liechtenstein, die neue Drittelslösung bei den Stipendien sowie das FDP-Standesbegehren zur Regulierung des Bibers.
Bei angeregten Diskussionen und gemütlichem Beisammensein klang der Sessionshöck aus. Die Veranstaltung bot Gelegenheit zum politischen Austausch und zur Pflege des freisinnigen Netzwerks im Werdenberg.